Krieg, Tod und Freiheit
Die Toten der letzten paar Wochen in Afgahnistan und der Atomgipfel haben mich nachdenklich gemacht. Klar es sterben schon länger Amerikaner in Kriegen im Irak und in Afganistan - Zumindest im Irak ist der Zweck klar: Erdöl. Und wieviel Wert ein GI ist, ist auch bekannt: Ca. 70'000 $. Somit lässt sich relativ einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen.
Aber bei den Soldaten aus Europa, die an der "Friedensmission" teilnehmen, geht es ja eigentlich um höhere Ziele. Lohnt es sich in einen Krieg in ein fernes Land zu ziehen, um die Bevölkerung aus der Tyrannei zu befreien? Ist die Gefahr, dass ein Taliban, der sich im Hindukusch verschanzt, bei uns ein Terroranschlag verübt, so gross, dass es sich lohnt tausende von Menschenleben dort zu opfern, um hier ein paar hundert zu retten?
Die inverse Frage, ob sich durch einem solchen Krieg die Sicherheit hier wirklich erhöhen lässt, möchte ich nicht mal stellen. Sondern was treibt einen Soldaten an, sich diesem Risiko zu stellen? Für was lohnt es sich zu sterben?
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